1000 Fragen an mich selbst – Part 2

Selbstfindung: Ein Thema, dass viele beschäftigt

Selbstfindung ist ja nichts neues, kein Thema, dass erst seit Kurzem auf dem „Markt“ ist. Ratgeber zu diesem Thema gibt es wohl schon seit Ewigkeiten. Doch habe ich das Gefühl, Selbstfindung rückt immer mehr in den Fokus. Warum eigentlich? Für mich habe ich diese Frage ja schon beantwortet. Warum machen sich aber gerade auch so viele Andere darüber Gedanken, wer sie eigentlich sind? Liegt das an der Schnelllebigkeit des heutigen Lebens, daran dass uns die ganze Welt offen steht und wir manchmal nicht wissen, wo anfangen und wo aufhören? Oder daran, dass wir immer mehr wieder aus diesen Zwängen, die uns heutzutage durch unterschiedliche, nennen wir es Quellen, aufgedrückt werden, ausbrechen wollen und nicht mehr dem Idealbild entsprechen, sondern wieder mehr uns selbst? Vielleicht sind es auch die ganzen Regeln, die für uns in den letzten Jahren aufgestellt wurden. Regeln die besagen, dass wir einen guten Job brauchen, viel Geld, am Besten ein eigenes Haus mit Garten, viele Freunde, mindestens zwei Kinder, einen einfühlsamen Partner, ein gutes Sexleben, ein breitgefächertes Allgemeinwissen, einen schönen und schlanken Körper, Mitgefühl für Andere usw. Ich könnte die Liste noch eine Weile fortführen. Doch ich denke, ihr wisst nun, auf was ich hinaus will.

ICH bin wichtig

Jeder schaut heutzutage nach sich, wo er am Meisten für sich herausholen kann, wie er am Besten dasteht. Doch genau da ist der Knackpunkt. Wir streben nicht nach dem, was wir wirklich wollen, sondern nach den ganzen Bildern, die sich in den letzten Jahren in unser Hirn eingebrannt haben. Und ich möchte mal behaupten, dass viele dieser Bilder von uns so nicht gezeichnet worden wären, hätten wir wirklich das gemacht, was UNS wichtig ist. So erkläre ich mir zumindest dieses ganze Streben nach unserem ICH, nach mehr Achtsamkeit uns gegenüber.

Nun aber zum Part 2 der 1000 Fragen an mich selbst

Vorab noch eine kleine Info: Ich habe für mich beschlossen, nicht alle Fragen ausführlich „in der Öffentlichkeit“ zu beantworten. Manche Fragen sind wirklich sehr persönlich. Da ziehe ich es lieber vor, diese ganz alleine für mich zu beantworten. Schließlich müsst ihr ja nicht alles über mich wissen!

41. Trennst du deinen Müll? Ja. Macht doch auch Sinn.

42. Warst du gut in der Schule? In der Realschule war ich eine 1er-Schülerin, auf dem Wirtschaftsgynasium alles andere als das.

43. Wie lange stehst du normalerweise unter der Dusche? 3 bis 5 Minuten, wenn Junior da ist. Wenn Junior in der Kita ist oder schläft stehe ich auch gerne länger unter der Dusche. Da kann ich mich dann richtig gut entspannen.

44. Glaubst du, dass es außerirdisches Leben gibt? Hab ich, um ehrlich zu sein, noch nie so richtig drüber nachgedacht. Ich denke schon, dass wir nicht alleine in diesem Universum sind. Aber was da genau noch ist, keine Ahnung.

45. Um wieviel Uhr stehst du in der Regel auf? Im Moment ist es 6 Uhr. Das ist aber immer abhängig von den Phasen meines Sohnesmanns. Und ich denke, wenn Junior Junior da ist, wird sich diese Zeit auch nochmals ändern. Vermutlich nicht zu meinen Gunsten.

46. Feierst du immer deinen Geburtstag? Ja. Früher sind wir immer weggefahren. Entweder ein Kurzurlaub oder ein Tag in einem Freizeitpark oder Ähnliches. Mittlerweile wird gemütlich mit Familie im kleinen Kreis gefeiert.

47. Wie oft am Tag bist du auf Facebook? Einmal für ca. 3-5 Minuten.

48. Welchen Raum in deiner Wohnung magst du am liebsten? Es gibt zwei Räume, die ich gerne mag: Das Wohn-/Esszimmer und das Schlafzimmer.

49. Wann hast du zuletzt einen Hund (oder ein anderes Tier) gestreichelt? Gestern. Den Hund von unseren Nachbarn.

50. Was kannst du richtig gut? Muss ich mal drüber nachdenken…

51. Wen hast du zum ersten Mal geküsst? In der 3. oder 4. Klasse meinen Schulkameraden, in den ich damals verschoßen war. Wir haben uns Zettel mit „Willst du mir gehen“ geschrieben. Die habe ich heute noch. Diesbezüglich bin ich leider eine richtige Sammlerin!

52. Welches Buch hat einen starken Eindruck bei dir hinterlassen? Ich habe so viele gute Bücher in meinem Leben gelesen, da ist es schwierig sich auf eins zu beschränken. Das wäre auch nicht fair. Viele Bücher haben großen Eindruck hinterlassen und bleiben im Bücherregal, damit ich sie immer wieder zur Hand nehmen kann und drin blättern oder nachlesen.

53. Wie sieht für dich das ideale Brautkleid aus? Darüber reden wir ein anderes Mal.

54. Fürchtest du dich im Dunkeln? Früher ja, heute nicht mehr wirklich. Nur wenn ich davor einen wirklich gruseligen Film angeschaut habe, dann ist Dunkelheit schwer zu ertragen.

55. Welchen Schmuck trägst du täglich? Meinen Ehering und meine Koru-Kette. Diese habe ich mir in Neuseeland gekauft und seitdem hängt sie um meinen Hals. Koru beschreibt die Spirale eines jungen Blattes des neuseeländischen Siberfarns, welches sich gerade für sein neues Leben öffnet und somit für vollkommene Reinheit in dieser Welt steht. Es steht symbolisch für neues Leben in Harmonie, einen Neuanfang oder eine neue Lebensphase, Hoffnung, Wachstum, Reinheit, Neuordnung des eigenen Geistes sowie Frieden.

56. Mögen Kinder dich? Die meisten schon.

57. Welche Filme schaust du lieber zu Hause auf dem Sofa als im Kino? Ich gehe mittlerweile so selten ins Kino, die Frage ist also irgendwie irrelevant. Wenn ich aber mal ins Kino gehe, schaue ich am Liebsten Filme aus aller Welt jenseits des Mainstreams. Da habe ich schon richtig gute Filme gesehen.

58. Wie mild bist du in deinem Urteil? Ich glaube das kommt tatsächlich darauf an. Bevor ich urteile versuche ich mir immer ein Gesamtbild der Situation zu machen. Auf Gerüchte oder Geschwätz geben ich nicht so viel. Ich versuche mich in meiner Meinung nicht von Anderen beeinflussen zu lassen und mir mein Urteil selbst zu bilden. Wenn es Dinge sind, die nicht komplett gegen meine Werte sprechen, dann urteile ich milde. Verstößt jemand aber komplett gegen meine Werte kann ich auch sehr hart in meinem Urteil sein.

59. Schläfst du in der Regel gut? In der Regel nein. Es gibt aber Phasen in denen ich richtig super schlafe. Seit ich aber Mama bin ist es eher ein leichter Schlaf. Als Mama ist man immer auf halb Acht Stellung, auch im Schlaf. Das hat die Natur sich wohl so überlegt.

Könnt ihr noch? Es kommen nochmals 20 Fragen samt Antworten…

 

60. Was ist deine neueste Entdeckung? Nagel und Faden Bilder. Will ich demnächst mein Erstes ausprobieren.

61. Glaubst du an ein Leben nach dem Tod? Nein, ich glaube nicht direkt an ein Leben nach dem Tod. Ich glaube aber daran, dass unsere Seele den Körper verlässt und irgendwo weiter existiert.

62. Auf wen bist du böse? Auf Menschen, die denken sie sind alleine auf dieser Welt und die sich Anderen gegenüber auch genaus so verhalten.

63. Fährst du häufig mit öffentlichen Verkehrsmitteln? Selten bis nie.

64. Was hat dir am meisten Kummer bereitet? Die damalige Trennung von meinem Mann und Weggefährten.

65. Bist du das geworden, was du früher werden wolltest? Nein. Ich wollte schon immer Journalisten werden. Aber da lebe ich ganz nach dem Motto: Sag niemals nie. Ein Anfang ist zumindest mal gemacht. In Kürze erscheint ein Buch, bei dem ich als Co-Autorin mitgewirkt habe.

66. Zu welcher Musik tanzt du am liebsten? Richtig guter Rock und 90er Musik. Meine absolute Liebilingsband ist 30 Seconds to Mars. Super tanzbar!

67. Welche Eigenschaft schätzt du an einem Geliebten sehr? Einfühlungsvermögen.

68. Was war deine größte Anschaffung? Mein Auto.

69. Gibst du Menschen eine zweite Chance? Ein klares Ja.

70. Hast du viele Freunde? Was sind viele? Ich habe eine Handvoll richtig richtig guter Freunde, die mich seit vielen, vielen Jahren begleiten. Manche davon sehe ich auch nur ganz selten, ein bis zweimal im Jahr. Aber gerade das macht unsere Freundschaft so besonders. Wir können uns trotzdem immer aufeinander verlassen.

71. Welches Wort bringt dich auf die Palme? Alter. Wenn ich das Wort höre könnte ich Kotzen, um es mal deutlich zu sagen.

72. Bist du schon jemals im Fernsehen gewesen? Nicht das ich wüsste.

73. Wann warst du zuletzt nervös? Bei der letzten Schwangerschafts-Vorsorgeuntersuchung.

74. Was macht dein Zuhause zu deinem Zuhause? Die Menschen die dort mit mir leben.

75. Wo informierst du dich über das Tagesgeschehen? Bei meinem Partner 😉 Daneben gibt es noch Radio, Internet und manchmal Tagesschau.

76. Welches Märchen magst du am liebsten? Nicht direkt ein Märchen, aber früher gab es keine Weihnachtszeit ohne Prinzessin Fantaghrio.

77. Was für eine Art Humor hast du? Gerade im Moment zu wenig vermutlich. Und oftmals einen, den Andere nicht verstehen. Ich kann super über Pastewka und Gernot Hassknecht lachen.

78. Wie oft treibst du Sport? Im Moment gar keinen.

79. Hinterlässt du einen bleibenden Eindruck? Keine Ahnung, das müsst ihr meine Mitmenschen fragen.

80. Auf welche zwei Dinge kannst du nicht verzichten? Leider Gottes auf mein Telefon und meine Brille.

Das Bild ist übrigens schon ein wenig älter. Es entstand vor 4 Jahren in Melbourne. Aber irgendwie sehr passend zum Thema, wie ich finde.

PS: Ja, es hat sich schon wieder was geändert bei mir auf dem Blog. Irgendwie war ich doch noch nicht so zufrieden mit dem Aussehen und das alte Theme hat mir auch ein paar Probleme bereitet. Ich glaube aber jetzt angekommen zu sein, zumindest mal für eine Weile!

Wenn ihr noch mehr über mich erfahren wollt, hier geht es zum Part 1 der „1000 Fragen an mich selbst“

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